Stoßwellentherapie

Stoßwellentherapie

Die Stoßwellentherapie ist eine moderne, nicht invasive Therapie, die bei orthopädischen Beschwerden eingesetzt werden kann. Einige Körpergewebe wie z.B. Sehnen weisen von Natur her eine schlechte Durchblutungssituation auf. Daher können Heilungsprozesse auch nur sehr langsam ablaufen. Es entstehen häufig chronische Beschwerdebilder. Durch die (fokussierende) Stoßwellentherapie wird eine gezielte Mehrdurchblutung erzielt. Körpereigene Regenerationsprozesse können so angeregt und die Heilungsabläufe beschleunigt werden. Zur Stoßwellentherapie werden zunächst 3-5 Sitzungen angesetzt, die jeweils ca. 10 Minuten dauern. Eine spürbare Schmerzlinderung setzt meist nicht direkt nach der Behandlung ein, sondern kann im Verlauf von 2-6 Wochen eintreten, da diese ja erst eine Folge der eingeleiteten Heilungsprozesse ist.

Anwendung findet die Stoßwellentherapie v.a. bei chronischen Schulterbeschwerden und in erster Linie bei der schmerzhaften Kalkschulter. Weiterhin beim so genannten Tennisellenbogen und beim Fersensporn aber auch bei anderen Sehnenproblemen (z.B. Achillessehnenschmerzen, Patellasehnenbeschwerden), chronischen Muskelverspannungen sowie Knochenmarksödemen.

Indikationen

  • Kalkschulter
  • Tennisellenbogen
  • Fersensporn
  • chronische Sehnenreizungen
  • chronische Myogelosen
  • Knochenmarksödeme
  • Plantarfaszienentzündung (Fasziitis plantaris)

Auch in der Triggerpunkttherapie wird die Stoßwellentherapie eingesetzt und setzt sich in letzter Zeit als schmerzarmes Verfahren mehr und mehr durch.

Kostenübernahme der Krankenkassen bei einer Stoßwellentherapie

Eine Stoßwellentherapie gehört zu den individuellen Gesundheitsleistungen (iGeL) und wird in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Private Kassen übernehmen erfahrungsgemäß zwischen drei und fünf Behandlungen fest definierter Indikationen. Für genauere Informationen fragen Sie bitte zuvor bei Ihrer Krankenkasse nach.