Knorpelschutztherapie

Knorpelschutztherapie

Die Gelenke verbinden Knochen beweglich miteinander. Bei einem intakten und gesunden Gelenk befindet sich an den Knochenenden eine Knorpelschicht, die eine reibungsarme Bewegung ermöglicht. Innerhalb des Gelenks befindet sich außerdem die Gelenkflüssigkeit. Diese Flüssigkeit dient dem Gelenk unter anderem als „Schmiermittel“, was eine leichtere und vor allem abriebsfreie Bewegung ermöglichen soll.

Im Alter und bei Sportlern treten an den Gelenken Abnutzungs- und Verschleißerscheinungen auf, die sogenannte Arthrose. Die Knorpelschicht nutzt sich ab und die Gelenkflüssigkeit wird weniger. Daraus resultieren Beschwerden und Schmerzen, da die Gelenke nicht mehr so geschmeidig und reibungslos bewegt werden können. Aber nicht nur im Alter kann eine Arthrose auftreten, auch jüngere Menschen können bei gewissen Risikofaktoren, wie bspw. fehlende Bewegung, einseitige Belastung, Übergewicht oder Gelenkfehlstellung, betroffen sein. Arthrose kann in sämtlichen Gelenken auftreten und soweit fortschreiten, bis der Knorpel vollständig abgenutzt ist und ein Knochen auf dem anderen Knochen reibt.

Injektion von Hyaluronsäure

Um den Gelenkschmerzen bzw. Gelenkbeschwerden im Rahmen einer Knorpelschutztherapie zu lindern, wird gezielt Hyaluronsäure in das betroffene Gelenk injiziert. Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz, die im Gelenk die Gelenkflüssigkeit ergänzt, die Gleitfähigkeit erhöht und somit für eine neue Schmierung des Gelenks sorgt. Dies hat zur Folge, dass sich die Reibung im Gelenk verringert und das Gelenk unter Belastung wieder schmerzfrei wird. Im Regelfall werden 4-5 Injektionen in einem wöchentlichen Abstand injiziert. Nach frühestens einem halben Jahr kann dies ohne Risiko wiederholt werden.